Di

17

Jul

2012

Pause

Zu  jeder Arbeitsphase gehört auch eine schöpferische Pause.   Immer wieder entferne ich mich von meiner Arbeit um Abstand zu gewinnen und neue Ideen aufzuehmen und einzubringen. Man sollte nicht verbissen vor einer Arbeit stehen um diese zu Ende zu bringen, sondern lieber ein anderes Gemälde beginnen oder sich eine Pause gönnen. In kürzester Zeit sprudeln Inspirationen wieder. 

Do

05

Jul

2012

Ausstellung

Für Fragen und Gespräche bin ich heute von 15 bis 17 Uhr in Langwedel , Große Straße 7 in meiner Ausstellung anzutreffen.

Herzlich Willkommen ! Schauen Sie sich um.

Es gibt einiges zu endecken!   =)

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Sa

30

Jun

2012

Motivation

Sicher ist ihr BIld gut gelungen und es hat ihnen Freude gemacht meine Schritt für Schritt Anleitungen nach zu vollziehen. Ich werde demnächst wieder mal eine einfache Landschaft oder auch eine Anleitung für ein abstraktes Bild einstellen. Ein Wunsch darf geäußert werden.                                                                                                                                     Unten ist Platz für entsprechende Kommentare.

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Fr

29

Jun

2012

Letzter Schritt

Nachdem ich die Farben teilweise etwas vertieft habe und verschieden Details noch einmal überprüft habe, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Jetzt kann ich unten links meine Initialen setzen.

 

Ein Schlußfirnis schützt die Arbeit vor UV Licht, damit die Farben nicht verblassen und macht die Oberfläche widerstandsfähiger.

 

Gutes Gelingen !

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Do

28

Jun

2012

8. Schritt

Hier zeige ich noch einmal wie ich Wasser herausarbeite. Verwendet werden genau die Farbtöne die schon benannt wurden, Weiß, Indigoblau, Olivgrün, Schwarz.  Lediglich verdunkle ich mit Indigoblau oder Schwarz die Wellen am Ansatz um Tiefe zu erzielen und die Wasserbewegung zu strukturieren. Dafür geeignet ist ein Naturschwamm den ich mir zuschneide in eine runde Form von etwa 4 bis 5cm Durchmesser.

 

Ausprobieren auf einem Blatt Papier. Dann erst an das Gemälde gehen wäre zu empfehlen.

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Mi

27

Jun

2012

7. Schritt

In vielen kleinen Schritten ensteht  dieses Bild, das langsam an Konturen gewinnt. Jetzt geht es nur noch darum Detailarbeit zu erkennen. Richtiges Werkzeug ist ebenfalls wichtig. Finden sie heraus welches ihnen am besten liegt. Ich habe hier Naturschwamm, Wattebausch und einen kleinen ausgefransten Borstenpinsel gebraucht.  

 

 Immer wieder zurücktreten und improvisieren, dann bekommen sie ein Gefühl für Ihr perfektes Bild.

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Di

26

Jun

2012

6. Schritt

Den unteren Bereich teile ich diagonal um Wasser und Strand zu differenzieren. Für den Strand mische ich zu dem vorhandenen Farbton etwas Olivgrün, damit sich der Sand farblich etwas abhebt. Weiß mit ein klein wenig Indigoblau benutze ich um Schaumkronen zu setzen und die Wellen hervor zu heben. In einzelnen Bereichen kann ich auch mit reinem Weiß Lichtreflexe enstehen lassen.

 

Treten sie immer wieder zwei, drei Schritte zurück um im Gesamteindruck Licht -und Schattenwerte sowie Farbeinflüße zu erkennen und eventuell zu ändern.

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Mo

25

Jun

2012

5.Schritt

Die vorhandenen Farbanmischungen verdunkele ich etwas mit Indigoblau und benutze ein kleines Stück Schwamm um Wolken etwas in Kontrast zu setzen und dem Himmel Dynamik zu geben. Darüber gebe ich mit einem Wattebausch etwas Weiß, das ich mit mit dem Finger auslaufen lasse.

 

Genauso erarbeite ich mir die Wasserstrukturen und Wellen. Verwende aber füe Schaumkronen einen alten kleinen Borstenpinsel. Ziehen sie die Wellen leicht diagonal zum Bildrand.

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So

24

Jun

2012

4. Schritt

Hier verwende ich Titanweiß und mische etwas Indigoblau und einen Hauch Schwarz dazu. Mit einem Naturschwamm nehme ich die Farbe auf und setze sie vorsichtig mit wagerechten Strichen über den gelben Himmel. Die darunter liegende Farbe sollte aber teilweise noch durchscheinen. Mittig lasse ich den Himmel aufreissen. An dieser Stelle verstärke ich mit Weiß die Leuchtkraft. 

 

Schwamm gut auswaschen und mit Weiß die Wolken etwas akzentuieren.

 

Mit diesem Schwamm und den darin befindlichen Farbresten ziehe ich grob Streifen über das Wasser.

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Sa

23

Jun

2012

3.Schritt

Für Wasser und Strand benötige ich Titanweiß, dem ich etwas Schwarz  zugebe. Ein Hauch Olivgrün rundet den Farbton ab. Damit male ich den gesamten unteren Bereich mit wagerechten breiten Pinselstrichen aus. Für Anfänger ist es hilfreich wenn die Bleistiftskizze noch etwas erkennbar ist oder mit der Farbe selbst kleine Anhaltspunkte gesetzt werden. Damit verschwindet das Weiß der Leinwand komplett und man kann sich das Endergebnis besser vorstellen.

 

Horizontlinie eventuell ausgleichen.

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Fr

22

Jun

2012

2. Schritt

Ich beginne mit dem Himmel im Hintergrund. Dazu setze ich einmal ein wenig Chromgelb auf die Palette und mische mit  einem Tropfen Terrakotta Rotton an. Mit einem breiten Pinsel erarbeite ich den oberen Bereich des Bildes. Die Farbe trocknet schnell, deshalb sollte man flott ans Werk gehen, damit die Farbübergänge noch fließend verlaufen. 

 

Ihr Bild darf in der Farbgebung ruhig etwas abweichen, ebenso können die rötlichen Bereiche variiren. Trocknen lassen.

 

Do

21

Jun

2012

Skizze

Bleistiftskizze
Bleistiftskizze

Hier ensteht eine einfache Wasserlandschaft, die leicht nachzuarbeiten ist.  Eine grobe Vorzeichnung gibt die Aufteilung des Bildes wieder. Allerdings verschwinden die Bleistiftkonturen wieder unter der Farbe und geben nur Anhaltspunkte zur besseren Übersicht. Mit dem Bleistift keinen Druck ausüben um die Leinwandoberfläche nicht zu beschädigen. Die Bleistiftzeichnung sollte auch nicht durch die aufgetragene Farbe scheinen, deshalb ist eine zarte Skizzierung wichtig.

 

Mi

20

Jun

2012

Resultat

So sieht das fertige Bild aus. Nach dem Schlussfirnis leuchten die Farben noch intensiver und  sie sind vor Sonneneintrahlung geschützt. Ich kann jetzt an den nächsten Entwurf gehen. =)

 

 

Meine nächste Arbeit wird eine Wasserlandschaft, die ich auch hier dokumentieren werde.

 

 

Wer die Schritte nachvollziehen kann, wird sicher bald ein ordentliches Bild auf die Leinwand bringen können. Ein wenig Mühe lohnt sich auf jeden Fall, denn mit jedem neuen Bild schule ich meine Fertigkeiten und damit mehrt sich die Freude an der Arbeit.

 

 

Mausoleum,   Etelser Schloß.        Acryl auf Leinwand im Keilrahmen.

Mo

18

Jun

2012

Zuletzt

Wenn mir meine Arbeit gefällt und  ich sicher bin, nichts verändern zu müssen, kann ich an einen Schutz des Bildes denken. Je nach Motiv des BIldes und ob ich es in matt oder glänzend präsentieren möchte, verwende ich entsprechende Firnissprays,  die es von verschiedenen Anbietern gibt. Sprays sind einfach anzuwenden und verteilen sich gut auf der Oberfläche des Bildes. Man kann auch Schlussbehandlungen alternativ mit dem Pinsel auftragen. 

Do

14

Jun

2012

Details

Nachdem ich alle wichtigen Details sorgfältig herausgearbeitet habe, schaue ich mir die Seiten des bespannten Keilrahmens an. Meistens beziehe ich alle umspannten Seiten mit in das Bild ein. Einfacher ist es aber eine passende Farbe zu nehmen und alle vier Seiten mit gleicher Farbe zu bedecken. Vielfach wird sogar die ganze Leinwand, auch die Rückseite mit eingfärbt.

Mi

13

Jun

2012

Mausoleum 3

Für Detailarbeiten nehme ich mir ganz viel Zeit. Ich verwende feine Marderhaarpinsel für die Ausarbeitung einzelner Blattwerke. Flachpinsel werden für die Vertiefung von Licht und Schatten benötigt. Je nach Größe des Gemäldes trete ich in einen angemessenen Abstand zurück um die Gesamtwirkung besser beurteilen zu können. Hell-  und  Dunkelproportionen sind für mich genauso wichtig wie Perspektiven um dem Bild Tiefe zu geben.

Mo

11

Jun

2012

Mausoleum 2

Zuletzt setzte ich in den Vordergrund, im unteren Teil des Bildes,  den Weg und umgebendes Gebüsch leicht in einen grünbraun Ton. Damit ist der Grobentwurf abgeschlossen. Erst wenn das ganze Bild schon eingefärbt ist, beginne ich mit der Vertiefung der Farben. Wieder von oben nach unten und vom Hintergrund in den Vordergrund. Ganz zum Schluß beginne ich mit der Detailarbeit. 

So

10

Jun

2012

Mausoleum 1

Wenn die Bleistiftzeichnung stimmt, beginne ich ganz oben mit dem Hintergrund. Werde mir eine dünne mitteltonige grüne Farbe anmischen und mit einem Stück Naturschwamm, den ich vorher anfeuchte, die Farbe aufnehmen und den Wald grob eintupfen. Dem Gebäude gebe ich einen rotbraunen leichten Pastellton  und verwende dafür einen mittelgroßen Zungenpinsel. Dachbereiche setzte ich in einen hellen Grauton.

Sa

09

Jun

2012

Mausoleum

Zunächst mache ich mich auf den Weg zu meinem nächsten Objekt und  nehme mit meiner Digitalkamera einige Bilder auf. Die Fotos werden je nach Lichteinfall , Kontrast und Ausschnitt ausgewertet .Die Leinwand grundiere ich weiß.  Dann bringe ich den Bildmaßstab in bezug zu meinem geplanten Gemälde, damit die Größenverhältnisse stimmen. Mit einem weichen Bleistift setzte ich punktuell Perspektiven.

Mo

04

Jun

2012

Acrylfarben

Acrylfarben trocknen sehr schnell.  Man sollte deshalb, wenn man eine größere Farbmenge angemischt hat, dafür sorgen, dass sie nicht zu rasch austrocknet und  damit unbrauchbar wird. Ich verwende ausgediente Schraubverschussdeckel von Gläsern unterschiedlicher Größe um die Farbkleckse abzudecken. Eine Wasserspühflache leistet auch gute Dienste. So bleiben die Farben viel länger offen.

So

03

Jun

2012

Ausleuchtung

Für mich ist es wichtig bei guten Lichtverhältnissen und gleichmäßiger Ausleuchtung zu malen.  Besonders wenn ich Fotos als Vorlage nutze.  Der Farbeindruck ändert sich je nach Licheinstrahlung. Deshalb kann man auch bei nicht so gutem Wetter eine Tageslichtleuchte zur Unterstützung heran ziehen. Man darf sich zwischenrein auch mal eine Kaffeepause gönnen, das fördert die Inspiration. =)

Mi

30

Mai

2012

Inspiration 2

Eine ganz weiße Leinwand wirkt wenig motivierend. Grundieren in einer beliebigen Farbe hilft oftmals eine Idee umzusetzen. Wählen sie die Grundierung zunächst in einem helleren Ton, falls eine Skizze darüber nötig ist.  Nach Landschaften oder Portraits arbeite ich gerne immer wieder spontan und abstrakt. Man darf seinen Emotionen Freiraum geben seine Kreativität ausleben ohne viel zu planen, dies werden die besten Bilder.

Di

29

Mai

2012

Inspiration

Manchmal nehme ich nur drei oder vier meiner Lieblingsfarben , entweder kalte oder warme Farben, drücke einen dicken Tupfer Farbe direkt auf der Leinwand aus und nehme den Spachtel zur Hand. Lasse meiner Fantasie einfach freien Lauf. Setze mit mehr oder weniger Druck die Spachtelklinge auf und lasse Muster entstehen. 

mit Silber gespachtelt.
mit Silber gespachtelt.

Mi

23

Mai

2012

Auswahl

Ein kleines  Passepartout leistet gute Dienste bei Landschaftsausschnitten in freier Natur. Ich halte das Passepartout in Augenhöhe und etwa in einem Abstand von 20cm,  je nachdem welcher Ausschnitt gewünscht ist,  in Richtung meines  Motivs. So fällt die Auswahl leichter und ich kann alle störenden Partien ausblenden. Mit kleinen Hilfsmitteln ist es einfacher sich das fertige Bild vorzustellen.

Di

22

Mai

2012

Aufteilung

Ich teile mein Bild in Drittel auf und vermeide Gleichmäßigkeiten. Ist man sich der Platzierung der Objekte nicht sicher, fertigt man Schablonen an in Originalgröße. Durch Verschieben der Objekte bekommt man einen Eindruck von der Wirkung der Konstellation in unterschiedlichen Anordnungen. So kann ich ersteinmal ausprobieren was gefällt ohne Risiko hinterher nicht zufrieden zu sein.

Mo

21

Mai

2012

Referenzmaterial

Bilder müssen nicht direkt am Motiv gemalt werden. Viele Landschaften entstehen in der Fantasie. Aus Erinnerungen an Stimmungen oder Gefühle. Hilfreich sind dabei aber Skizzen, Fotos oder Postkarten. Details verschwinden leicht aus dem Gedächtnis, so kann man sie besser in die Erinnerung zurück holen. Sammeln sie ruhig möglichst viel Referenzmaterial auch wenn sie nicht alles wirklich brauchen oder umsetzen.

So

20

Mai

2012

Gebäude

Verwenden sie ein großes Blatt Papier, größer als ihre Zeichnung werden soll, so können die Fluchtpunkte besser bestimmt werden auch wenn sie außerhalb der Zeichnung liegen. Wenn sie Häuser zeichnen die nicht parallel zueinander stehen,müssen für jedes Haus neue Fluchtpunkte bestimmt werden. Sehr viele Hilfslinien machen das Bild unübersichtlich, deshalb werden geübte Zeichner diese durch Punkte ersetzen.

Sa

19

Mai

2012

Perspektiven

Achten sie auf gute Papiere. Nicht jedes Papier erlaubt ein Ausradieren ohne Zerstörung der Farbschicht oder der glatten Oberfläche.

Die Gesetze der Perspektive sind allesbestimmend, weil beim Zeichnen dreidimensionale Formen auf einer zweidimensionalen Oberfläche abgebildet werden. Manche Künstler brechen diese Regeln absichtlich um bestimmte Efffekte zu erzielen. Warum auch nicht wenn es dem Bild dienlich ist. " Wer eine Regel jedoch erfolgreich brechen will, muß sie zuvor verstanden haben".

Fr

18

Mai

2012

Skizzen

Halten sie immer genügend Abstand zu ihrem Motiv.  Die Portraitmalerei benötigt eine sehr präzise Zeichnung. Arbeiten sie nach einem Foto und übertragen das Bild mit Hilfe eines Rasters auf die Leinwand. Für Perspektiven gilt eine bekannte Regel, sie besagt, dass Parallelen in der Tiefe des Raumes, im Hintergrund, in einem Fluchtpunkt zusammenlaufen. Dieser Fluchtpunkt, der auf dem Bildhorizont liegt, kann sich innerhalb oder ausserhalb der BIldfläche befinden.

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Do

17

Mai

2012

Zeichnen

Die Zeichnung ist Grundlage für ihr späteres Bild.  Entwerfen sie mit dem Bleistift  zunächst ihr  Motiv auf Papier oder auf  Leinwand. Sie sollten allerdings zu häufiges Radieren vermeiden.  Die vorgezeichneten Linien sind wichtig um Proportionen und Konturen richtig zu treffen. Der erste Schritt ist die genaueste Betrachtung und Einschätzung des Motivs. Ein Bleistift auf Armlänge vor sich gehalten lässt einschätzen ob eine Linie wirklich vertikal verläuft. Auch Größenverhältnisse lassen sich so besser beurteilen.